Persönlicher erster Kontakt
Die KI ist in jedermanns Mund. Meine erste Begegnung war vor 3 Jahren bei der Digital X mit Google und Microsoft. Beeindruckend war es, was Google alles auf die Beine gestellt hat. KI, die immer online ist und weitestgehend jedem zur Verfügung steht, der ein Google-Konto hat. Was für mich neu war und viele sicherlich nicht wissen, bietet Google eine Unternehmens-KI an, die in Deutschland gehostet wird und auch dem deutschen Datenschutz unterliegt und nur in dem Firmenumfeld genutzt werden kann. Bei Microsoft sah es anders aus, insbesondere der Zugriff auf die 365 Plattform und die Unklarheit, welcher Datenschutz gilt, das Amerikanische oder das Deutsche? Alles Fragen, damals vor 3 Jahren.
Heute
KI ist nicht mehr wegzudenken. Alles, was mit Wissen zu tun, KI. PowerPoint: KI. Medien, Stimmen, Bilder …: KI. Alles rund um Sprache, Schreiben …: KI. Liebesgedichte, Poesie, Musik …: KI. Technische Lösungen, Programmierungen …: KI
Schulaufgaben, Zusammenfassungen, Artikel schreiben, Hausaufgaben …: KI
Alle, die heute KI nutzen, verlassen sich auf die KI. Es ist nicht erkennbar, wann eine KI Unfug macht. KI wird heute selbstverständlich genutzt und stellt alle Ausbildungen mit Wissen, Logik und Ableitungen infrage. Alle Generationen vor der KI mussten sich durch die Schule und Ausbildung quälen, alle mit der KI: reicht doch, wenn ich einen Prompt schreiben kann
Die Entscheidung: Angst oder was auch immer?
“Eine KI macht Fehler, doch wo ist die Korrektur? Wo ist die Logik zwischen Emotionen (die gefühlten) mit den Worten und Taten verknüpft? Wer kontrolliert die KI? Die macht das x-mal schneller als ich es je schaffen würde, mein Arbeitsplatz ist gefährdet. Kann das stimmen? “, das sind alles Gedanken und Fragen, die ich in letzter Zeit immer mehr höre.
Aussage:
Allen Menschen, die nicht bereit sind und gewillt sind, sich weiterzuentwickeln, werden Angst haben. Denn KI ist beängstigend, sie lernt schnell und macht den Menschen unnötig. Sie braucht uns nicht. Es werden Arbeitsplätze wegfallen und es wird ganze Ausbildungszweige und Studiengänge nicht mehr geben. Die KI ist aus meiner Sicht ähnlicher einer Industriellen Revolution zuzuordnen, nur dass es alle trifft, nicht nur die Industrie.
Die schlechte Nachricht: es wird keine Welt mehr ohne KI geben! Keine, absolut keine.
Mir war das mit dem Kennenlernen vor 3 Jahren bewusst, was da auf uns zukommt, und zukommen wird. Habe ich Angst? Nein, bedenken, denn die KI ist frei von jedem Ethos, Moral, Werte und Grundverständnis. Das ist es, was mir Angst macht.
Nach vorn blicken:
Um die KI kam und komme ich nicht drumherum, also habe ich mich intensiv damit auseinandergesetzt. Wer jetzt glaubt, ich sei ein KI-Spezialist, weit gefehlt, die KI ist zu schnell in der Entwicklung. Verschiedene Sachen habe ich ausprobiert, ob das Makros, waren, technische Zeichnungen, Recherchen, technische Lösungen von komplexen Problemen, Zusammenfassungen, Artikel, was auch immer und eines habe ich gelernt:
Die KI kann vieles, es braucht den Menschen davor, das einzuordnen, zu qualifizieren, in einen Zusammenhang setzen, der über die KI hinaus geht. Der technisch wie auch menschlich in der Lage ist, das zu verarbeiten, den richtigen Zeitpunkt auszuwählen, mit den Informationen umzugehen. Nutze ich KI? Ja, manchmal weniger, manchmal jede Woche, weil es mir hilft, schnell an die Informationen zu kommen. So schnell, dass ich nicht warten muss, bis ich alles zusammen habe, es hilft mir, meine Zeit besser zu nutzen. (Wichtiger Tipp: immer die Quellenangaben mit auflisten lassen und quer checken)
Meine Einstellung zur KI:
Wenn ich mich mit der KI nicht auseinandersetze, nicht verstehe, nicht nutze und damit auch nicht lerne, dann macht die KI mir Angst. Da ich grundsätzlich wenig ängstlich bin und meine Neugierde deutlich stärker ausgeprägt, befasse ich mich mit der KI und sehe die Vorteile darin, lasse mich nicht von der Angst beeinflussen. Ich kann mitreden und aktiv nutzen, weiß damit umzugehen und zeige auch Grenzen auf. Das ist, denke ich, wichtig.
Grundsätzliches zur Angst:
Alles, was Angst macht, und es gibt verschiedene Stufen der Angst, ist schädlich für die Psyche und die Gesundheit. Panik ist eine Angstform, die schon weit vorgeschritten ist. Angst verhindert beim Menschen, in eine Bewegung zu kommen, komplett in einen max. körperlichen Alarm zu gehen und darin zu verharren. Aus eigener Erfahrung: in meinem Leben fahre ich, seit ich 17 Jahre bin Wildwasser. Einige Unfälle erlebt, einige selbst erlebt und bis heute ohne Tote. Ich weiß, wie es sich anfühlt, Angst und Panik zu haben, obwohl es faktisch keinen Grund dazu gibt, die Situation sich im Kleinen gleich ist und der Kopf alles zur Panik zusammenbringt. In einer solchen Situation bin ich gerade, die Panik wegzutrainieren, dem Gelernten wieder Raum zu geben, sich an Abläufe und Können zu erinnern, um diesen schönen Sport weiterhin betreiben zu können. Ich möchte nicht, dass ich gefangen bleibe. (mehr in meinem Coaching)